Warum Transparenz TV?

Weltweit gibt es Bestrebungen, staatlich unabhängige Audio-visuelle Medien-Plattformen auf die Beine zu stellen. Democracynow ist ein solches Beispiel oder die Young Turks in den USA. Die Motivation ist immer ähnlich: Es gibt staatlich finanziertes Fernsehen, welches sich als Teil des Systems versteht und ein entsprechendes „Staatsfernsehen“ mit entsprechender Regierungspropaganda produziert. Das ist in Deutschland nicht anders. Mehr als 6 Milliarden € fließen den Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten durch eine Zwangsabgabe (GEZ) zu. Folglich fühlt sich das ÖR-Fernsehen als Teil des Staatsapparates, weil dieser das Überleben garantiert. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit Staat und Regierung ist deshalb nicht zu erwarten. Dies hat in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einer schwer erträglichen Hofberichterstattung für die Regierung geführt; die Opposition wird dagegen gemaßregelt.

 

Transparenz

Wir brauchen Transparenz, um dies zu erkennen, damit in Folge eine Änderung verlangt werden kann. Wenn man das, was gerade passiert, richtig durchleuchtet, ist sehr schnell zu erkennen, in wessen Interesse dies geschieht. Und dies ist meist nicht im Interesse der Bürger/innen.

An diesen Problemen wird Transparenz TV ansetzen. Wir wollen ein wirklich kritisches TV Programm gestalten. Kritisch mit der Regierung und kritisch mit dem System. Wir stehen an der Seite der Bürger/innen und interessieren uns für dessen Belange. Wir werden eine Plattform bieten jenseits von Lifestyle und Freak-Shows der Extreme. Denn es gibt für die Menschen viele Probleme, Erfahrungen und Belange, die es wert sind, publiziert zu werden.

DIE GANZE PHILOSOPHIE

Warum Transparenz TV?

Weltweit gibt es Bestrebungen, staatlich unabhängige Audio-visuelle Medien-Plattformen auf die Beine zu stellen. democracynow.org ist ein solches Beispiel oder die Young Turks (https://tytnetwork.com) in den USA. Die Motivation ist immer ähnlich: Es gibt staatlich finanziertes Fernsehen, welches sich als Teil des Systems versteht und ein entsprechendes „Staatsfernsehen“ mit entsprechender Regierungspropaganda produziert. Das ist in Deutschland nicht anders. Mehr als 6 Milliarden €

fließen zu den Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten durch eine Zwangsabgabe. 

 

Folglich fühlt sich das ÖR-Fernsehen als Teil des Staatsapparates, weil dieser das Überleben garantiert. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit Staat und Regierung ist deshalb nicht zu erwarten. Dies hat in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einer schwer erträglichen Hofberichterstattung für die Regierung geführt, die Opposition wird dagegen gemaßregelt.

 

Viele kritische Akteure der Zivilgesellschaft finden in den ÖR-Medien überhaupt nicht mehr statt – sie werden einfach ignoriert.

 

Dazu kommt ein unglaubliches Ausmaß von Populismus in der Programmgestaltung. In dem festen Glauben, dass 98 Prozent der Zuschauer hauptsächlich Fußball-Bundesliga, Pseudo-Promis, alberne Quiz- und Unterhaltungsshows, US-Serien und schlecht produzierte deutsche Soaps sehen wollen, ist das deutsche ÖR-Fernsehen regelrecht zu einer Propaganda- und Verdummungsmaschinerie verkommen.

 

Sehr viele Menschen haben sich davon bereits abgewandt und suchen vor allem im Internet nach einem alternativen Medienangebot. Das normale Leben der Bürger/innen und die vielfältigen Probleme einer sich immer weiter

ausdifferenzierenden Gesellschaft sind in den ÖR-Medien praktisch ausgeblendet. Als bürgernah verstehen die Sender Lifestyle-Sendungen oder „Verbraucher-Formate“. Diese Formate glauben, dass das Bürgerinteresse vor allem an Beauty- und Spartipps besteht.

 

Auch die regionalen Programme versagen. Die vielen Landesrundfunkanstalten kümmern sich nicht um das Leben vor Ort, sondern senden aus den Zoos, hofieren die regionalen Politiker und bringen ebenfalls dümmliche Serien, Quiz- und Showformate. Die Feigenblätter, ein paar wenige Politik-Magazine, verstehen sich als Aufheizer für Verfehlungen einzelner Personen. Aber niemals wird das gesamte

System kritisiert oder in Frage gestellt. Kein Wunder: Wer sägt schon am eigenen Ast? Das ÖR Fernsehen in Deutschland ist aber vor allem eins: künstlich und uninteressant!

 

In der privaten, kommerziellen Medienlandschaft sieht es noch viel schlimmer aus. Über die privaten TV-Sender muss man kein Wort verlieren. Die privaten Verlage müssen durch Auflage Geld generieren und versuchen, das ÖR-Fernsehen im Populismus noch zu überbieten. Damit sind sie immer weniger erfolgreich und sparen dann bei der Content-Produktion permanent ein. So verschlimmern sie die Misere immer weiter, anstatt endlich relevanten Content zu bieten. Dies trauen

sich aber weder das ÖR-Fernsehen noch die privaten Verlage.

 

Die Lücke einer seriösen und umfänglichen Berichterstattung über die Probleme unseres Systems und der Menschen ist gewaltig! Internet-Medien versuchen das aufzufangen, viele NGOs versuchen selber zu berichten. Dabei mangelt es aber sehr oft an Geld und journalistischem Wissen. Vor allem tummeln sich unendliche Anbieter von Verschwörungstheorien, die die Seriosität der Internet-Medien praktisch vollkommen zerstören.

 

An diesen Problemen will Transparenz TV ansetzen. Wir wollen ein wirklich kritisches TV Programm gestalten. Kritisch mit der Regierung und kritisch mit dem System. Wir stehen an der Seite der Bürger und interessieren uns für dessen Belange. Wir werden eine Plattform bieten jenseits von Lifestyle und Freak-Shows der Extreme. Denn es gibt für die Menschen viele Probleme, Erfahrungen und Belange, die es wert sind, publiziert zu werden.

 

Wir erleben um uns herum eine Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, einen permanenten Abbau von demokratischen Rechten, einen immer stärker wachsenden Staatsapparat, der sich mit ausufernden Sicherheitssystemen umgibt, und Konzernmächte, denen es gelingt ihre geschäftlichen Bedürfnisse in Regierungshandeln umzusetzen.

 

Die Bürger/innen sind zwischen diesen Polen eingeklemmt, sie werden finanziell ausgeblutet und in ihren Rechten immer weiter beschnitten. Um in diesem System nicht komplett unter die Räder zu kommen, wächst der Druck, sich anzupassen und möglichst zu schweigen.

 

Transparenz TV will eine Stimme der Bürger/innen, der noch immer aktiven Zivilgesellschaft sein. Das wird nicht gleich zur Gänze gelingen. Die Sendeaktivität muss Stück für Stück aufgebaut werden. Zum Sendestart setzt Transparenz TV aber ein Zeichen, in welche Richtung es gehen soll. Am Anfang steht tatsächlich die Transparenz. Wenn man das, was gerade passiert, richtig durchleuchtet, ist sehr schnell zu erkennen, in wessen Interesse dies geschieht. Und dies ist meist nicht im Interesse der Bürger/innen.

 

Schon die offene Darstellung der Geschehnisse macht klar, dass das Verhalten der

aktuellen Politik meist ein Verrat der Bürgerinteressen ist. Wir brauchen Transparenz, um dies zu erkennen, damit in Folge eine Änderung verlangt werden kann.

 

Kümmern wir uns nicht um Transparenz und Demokratie, endet unser System in einer totalitären Struktur. Im Gegensatz zu früheren totalitären Systemen sind die Bürger/innen dann aber von einer lückenlosen technischen und finanziellen Überwachung eingeklemmt, aus denen Demokratie und Opposition nur schwer zu organisieren sind. Die Macht teilen sich dann der Staat und ein Oligopol aus Konzernen. Staat und Konzerne definieren, was die Bürger/innen dürfen und welche

Preise sie für die Zwangsdienstleistungen des Staates und die Produkte der Konzerne zu zahlen haben.

 

Mit Bürgerinteressen hat das alles nichts mehr zu tun. Transparenz, Interesse an diesen Vorgängen und der Überzeugung, das staatliche Institutionen und die Wirtschaft für die Bürger/innen da sein müssen, können diese Entwicklung vielleicht in letzter Sekunden aufhalten.

 

Transparenz TV will seinen Beitrag dazu leisten. Transparenz TV möchte die führende Plattform der deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit sein. Ob das gelingen mag, sei dahingestellt – aber Transparenz TV versucht es zumindest.