DAS FERNSEHEN DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER

Das tägliche TV-Programm für Bürgerinnen und Bürger wird seit Januar 2018 Stück für Stück aufgebaut. 

 

Frühere der nun schon rund 800 Sendungen finden Sie auf unserem

 

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Warum Transparenz TV?

Weltweit gibt es Bestrebungen, staatlich unabhängige Audio-visuelle Medien-Plattformen auf die Beine zu stellen. Democracynow ist ein solches Beispiel oder die Young Turks in den USA. Die Motivation ist immer ähnlich: Es gibt staatlich finanziertes Fernsehen, welches sich als Teil des Systems versteht und ein entsprechendes „Staatsfernsehen“. Das ist in Deutschland nicht anders.


Mehr als sechs Milliarden Euro fließen den Öffentlich-Rechtlichen(ÖR) Fernsehanstalten durch eine Zwangsabgabe (GEZ) zu. Folglich fühlt sich das ÖR-Fernsehen als Teil des Staatsapparates, weil dieser das Überleben garantiert. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit Staat und Regierung ist deshalb nicht zu erwarten. Dies hat in Deutschland in den vergangenen Jahren teilweise zu einer schwer erträglichen Hofberichterstattung für die Regierung geführt. Die Opposition hat einen schweren Stand, ihre Kritik über das ÖR Fernsehen zu verbreiten.

 

Transparenz

 

Wir brauchen Transparenz, um dies zu erkennen, damit in Folge eine Änderung verlangt werden kann. Wenn man das, was gerade passiert, richtig durchleuchtet, ist sehr schnell zu erkennen, in wessen Interesse dies geschieht. Und dies ist meist nicht im Interesse der Bürger*innen.

 

An diesen Problemen und Aufgaben wird Transparenz TV ansetzen. Wir wollen ein wirklich kritisches TV-Programm gestalten. Kritisch mit der Regierung und kritisch mit dem System. Wir stehen an der Seite der Bürger*innen und interessieren uns für deren Belange. Wir werden eine Plattform bieten jenseits von Lifestyle und Freak-Shows der Extreme. Denn es gibt für Menschen viele Probleme, Hoffnungen, Perspektiven, Erfahrungen und Belange, die es wert sind, publiziert zu werden.

DIE GANZE PHILOSOPHIE

Warum Transparenz TV?

 

Weltweit gibt es Bestrebungen, staatlich unabhängige Audio-visuelle Medien-Plattformen auf die Beine zu stellen. democracynow.org ist ein solches Beispiel oder die Young Turks (https://tytnetwork.com) in den USA. Die Motivation ist immer ähnlich: Es gibt staatlich finanziertes Fernsehen, welches sich als Teil des Systems versteht und ein entsprechendes „Staatsfernsehen“. Das ist in Deutschland nicht anders. Mehr als sechs Milliarden Euro fließen zu den Öffentlich-Rechtlichen(ÖR) Fernsehanstalten durch eine Zwangsabgabe. 

 

Folglich fühlt sich das ÖR-Fernsehen als Teil des Staatsapparates, weil dieser das Überleben garantiert. Eine wirklich kritische Auseinandersetzung mit Staat und Regierung ist deshalb nicht zu erwarten. Dies hat in Deutschland in den vergangenen Jahren teilweise zu einer schwer erträglichen Hofberichterstattung für die Regierung geführt. Die Opposition hat einen schweren Stand, ihre Kritik über das ÖR Fernsehen zu verbreiten.

 

Viele kritische Stimmen der Zivilgesellschaft kommen in den ÖR-Medien nicht vor – sie werden einfach ignoriert.

 

Dazu kommt ein unglaubliches Ausmaß von Populismus in der Programmgestaltung. In dem Glauben, dass 98 Prozent der Zuschauer*innen hauptsächlich Fußball-Bundesliga, Pseudo-Promis, alberne Quiz- und Unterhaltungsshows, US-Serien und schlecht produzierte deutsche Soaps sehen wollen, ist das deutsche ÖR-Fernsehen in erheblichen Teilen auf ein erschreckend niedriges Niveau gesunken.

Sehr viele Menschen haben sich davon bereits abgewandt und suchen vor allem im Internet nach einem alternativen Medienangebot. Das normale Leben der Bürger*innen und die vielfältigen Probleme und Perspektiven einer sich immer weiter ausdifferenzierenden Gesellschaft sind in den ÖR-Medien praktisch ausgeblendet. Als bürgernah verstehen die Sender Lifestyle-Sendungen oder „Verbraucher-Formate“. Diese Formate glauben, dass das Interesse der Bürger*innen vor allem an Beauty- und Spartipps besteht.

 

Auch die regionalen Programme versagen weitgehend. Die vielen Landesrundfunkanstalten kümmern sich nicht um das Leben vor Ort, sondern senden aus den Zoos, hofieren die regionalen Politiker*innen und bringen ebenfalls Serien, Quiz- und Showformate mit grenzwertigem Niveau. Die positiven Feigenblätter, ein paar wenige Politik-Magazine, verstehen sich zum Teil als Aufheizer für Verfehlungen einzelner Personen. Kein Wunder: Wer sägt schon am eigenen Ast? Das ÖR-Fernseh-Programm in Deutschland ist zu einem hohen Prozentanteil uninteressant und geht greift zentrale Themen der Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht auf.

In der privaten kommerziellen Medienlandschaft sieht es noch viel schlimmer aus. Die privaten Verlage versuchen, durch Auflage Geld zu generieren und das ÖR-Fernsehen im Populismus noch zu überbieten. Damit sind sie immer weniger erfolgreich und sparen dann bei der Produktion von substantiellen Inhalten permanent ein. So verschlimmern sie die Misere immer weiter, anstatt endlich relevante Inhalte zu bieten. Dies trauen sich aber weder das ÖR-Fernsehen noch die privaten Verlage - mit wenigen Ausnahmen.

 

Die Lücke einer seriösen und umfänglichen Berichterstattung über die Probleme, Hoffnungen und Perspektiven unseres Systems und der Menschen ist gewaltig! Internet-Medien versuchen das aufzufangen, viele Nichtregierungsorganisationen (NGO) berichten bereits selbst. Dabei mangelt es aber sehr oft an Geld und journalistischem Wissen. Zudem tummeln sich unendlich viele Angebote von Verschwörungstheorien, welche die Seriosität von Internet-Medien insgesamt infrage stellen oder zerstören.

 

An diesen Problemen und Aufgaben will Transparenz TV ansetzen. Wir wollen ein wirklich kritisches TV-Programm gestalten. Kritisch mit der Regierung und kritisch mit dem System. Wir stehen an der Seite der Bürger*innen und interessieren uns für deren Belange. Wir werden eine Plattform bieten jenseits von Lifestyle und Freak-Shows der Extreme. Denn es gibt für Menschen viele Probleme,  Hoffnungen, Erfahrungen und Belange, die es wert sind, publiziert zu werden.

 

Wir erleben um uns herum eine Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, einen bedrohlichen Abbau von demokratischen Rechten, einen immer stärker wachsenden Staatsapparat, der sich mit ausufernden Sicherheitssystemen umgibt, und Konzernmächte, denen es gelingt, ihre geschäftlichen Bedürfnisse in Regierungshandeln umzusetzen.

 

Die Bürger*innen sind zwischen diesen Polen eingeklemmt. Sie werden finanziell ausgeblutet und in ihren Rechten immer weiter beschnitten. Um in diesen Systemen nicht komplett unter die Räder zu kommen, wächst der Druck, sich anzupassen und möglichst zu schweigen.

 

Transparenz TV will eine Stimme der Bürger*innen, der noch immer aktiven Zivilgesellschaft sein. Das wird nicht gleich zur Gänze gelingen. Die Sendeaktivität wird Stück für Stück aufgebaut werden. Zum Sendestart hat Transparenz TV aber ein Zeichen gesetzt, in welche Richtung es gehen soll. Am Anfang steht tatsächlich die Transparenz.

 

Schon die offene Darstellung von Geschehnissen macht klar, dass das Verhalten der aktuellen Politik vielfach nicht den Interessen der Bürger*innen dient. Wir brauchen Transparenz, um dies zu erkennen, damit in Folge eine Änderung verlangt werden kann.

 

Kümmern wir uns nicht um Transparenz und Demokratie, endet unser System in einer totalitären Struktur. Im Gegensatz zu früheren totalitären Systemen sind die Bürger*innen dann aber von einer nahezu lückenlosen technischen und finanziellen Überwachung eingeklemmt, aus denen Demokratie und Opposition nur schwer zu organisieren sind. Die Macht teilen sich dann der Staat und ein Oligopol aus Konzernen. Staat und Konzerne definieren in diesem Szenario, was die Bürger*innen dürfen und welche Preise sie für die Zwangsdienstleistungen des Staates und die Produkte der Konzerne zu zahlen haben.

 

Mit den Interessen der Bürger*innen hat das kaum noch etwas zu tun. Transparenz, Interesse an diesen Vorgängen und der Überzeugung, das staatliche Institutionen und die Wirtschaft den Bedürfnissen von Menschen zu dienen haben, können diese Entwicklungen verlangsamen und trotz weit fortgeschrittener Krise auch aufhalten und umdrehen.

 

Transparenz TV will seinen Beitrag dazu leisten. Transparenz TV möchte eine der führenden Plattformen der deutschsprachigen Gegenöffentlichkeit werden und sein. Ob das gelingen mag, sei dahingestellt – aber Transparenz TV versucht es zumindest.