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Donnerstag, 6. Oktober 2022|20:30 Uhr

Ein modernes Haus gegen                  hohe Energiekosten (nach-)rüsten


 

Dokumentation 2022

#1174. Sendung

 

Im Jahr 2012 baute sich die Familie Knöpke ihr Wohnhaus in Brandenburg. Ist solch ein recht junges Gebäude automatisch gegen hohe Energiekosten abgesichert? Keineswegs, befanden die Knöpkes – und investierten Mitte 2021 in eine umfassende Nachrüstung.

 

Bis dahin wurde das Haus mit 195 Quadratmeter Wohnfläche zu 100 Prozent mit Netzstrom versorgt – kein Weg für die Zukunft: Aufs Dach kam deshalb eine PV-Leistung von 14,6 kWp, in den Keller ein E3/DC-Hauskraftwerk mit 17 kWh nutzbarer Batteriekapazität.

 

Motiviert durch die hohe Eigenenergieproduktion stieg Familie Knöpke sofort auch auf E-Mobilität um. Eine E3/DC-Wallbox versorgt u.a. einen ID.3 mit Eigenstrom. Die Wärmeproduktion läuft seit dem Einzug vollelektrisch über eine Wärmepumpe, die wird nun aber zu einem großen Teil mit Eigenstrom gespeist.

 

Und dann leistet sich Familie Knöpke auch noch einen besonderen Luxus: Die Pool-Wärmepumpe beheizt das Mini-Freibad im Garten sommertags mit Eigenenergie. Die Bilanz: Für Komfortstrom, Wärme und Mobilität benötigen die Knöpkes pro Jahr rund 13.000 kWh Strom. Durch die Eigenenergieproduktion, die eine Netto-Investition von rund 36.000 €uro für PV, Speicher und Wallbox erforderte, wird unter Abzug der Einspeisevergütung monatlich nur noch für 83 Euro Strom aus dem Netz bezogen. Das wars!

 

Eigenenergieproduktion und -nutzung dämmen die steigenden Energiekosten aus dem Netz also drastisch ein. So gewinnt man ein großes Stück soziale Sicherheit!